Neuigkeiten

Der Frühling kommt und die Vöglein zwitschern…

Wir haben es geschafft, der Frühling steht vor der Tür und die Vöglein zwitschern unüberhörbar.

Gerade zu dieser Jahreszeit landen immer wieder vermeitlich aus dem Nest gefallene Vogelkinder bei uns. Leider dürfen wir diese „Wildtiere“ aber nicht behandeln.

Was ist also zu tun, wenn man einen kleinen, scheinbar hilflosen Vogel findet: nicht anfassen!

Die Jungvögel sollten unbedingt wenn möglich von Ihren Eltern aufgezogen werden. Die Vogeleltern halten Ausschau nach ihren flügge gewordenen Vogelkindern – wenn man sie mitnimmt, richtet das oft mehr Schaden als Nutzen an. Der NABU hat dazu einen kurzen Artikel verfasst.

Wenn es gar nicht anders geht kann Jungvögeln hier geholfen werden:

www.vogelpraxis.de
www.vogel-tierarzt.de

Vogelstation in der Tierklinik der FU

Genießt die Sonne & das Vogelgezwitscher

Euer Tiernotarzt Berlin

Artikel aus dem Berliner Kurier

Nachts. Ein Tierarzt. Drei kranke Katzen

Von FLORIAN THALMANN und ANNE GOLLING / Berliner Kurier

Der Originalartikel und die Fotos (by Gudath) erschienen online beim Berliner Kurier.

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Charly hat gerade keine Lust auf Tierarzt. Nachvollziehbar. Aber: Was muss, das muss.

Charly hat erbrochen, ganz plötzlich, zum ersten Mal vor drei Stunden. Allgemein war das Kätzchen nicht sehr aufgeweckt in der letzten Woche. Als Frauchen Monika (37) von der Arbeit nach Hause kam, war vom Essen noch viel da. Merkwürdig.

Abtasten. Abhorchen. Fieberthermometer. Ein lautes Miau. 39,8 Grad. Erhöhte Temperatur, kein Fieber. „Aber in Zusammenhang mit der Schlappheit“, sagt Florian Reichert, „ist das bedenklich. Da ist was im Busch!“

Charly windet sich um Florian Reicherts Arm. Monika kann gar nicht hinsehen. Reichert sagt: „Das wird gleich noch schlimmer.“ Monika sagt: „Oh nein!“

Charly soll eine Infusion bekommen. Das möchte Charly leider gar nicht. Man kann es ihm nicht verübeln – der kleine Kater ist zehn Wochen alt, hat noch nicht viel gesehen im Katzenleben. Aber: Was muss, das muss.

„Charly, gleich ist alles vorbei. Dann gehen wir nach Hause und schlafen“, sagt Monika. Miau. Sie versucht es mit Luftküssen. „Wir kriegen dich wieder hin!“ Katzenköpfchen streicheln.

Charly soll still sitzen, wenn er die Infusion bekommt. Ein kühner Plan! „Ich mach’ das ja nicht zum ersten Mal“, sagt Reichert.

Recht hat er: Er ist 32, studierte drei Semester Biologie, dann Veterinärmedizin. „Seit ich denken kann, wollte ich Tierarzt werden“, sagt er. Opa besaß ein Aquaristik-Fachgeschäft, Papa arbeitete da, der kleine Florian kümmerte sich um seine Haustiere: Hund, Chinchillas, Meerschweine, Hühner. Erst wollte er Tierpfleger werden, entschied sich dann für die Uni.

Und damit für ein zeitintensives Fach. Jeden Tag lernen in der Prüfungszeit, die Tage und die Nächte durchgeackert. Riesige Anspannung. Fächer, die wenig Spaß machen. Anatomie: tote Tiere sezieren, zu Studienzwecken, in rauhen Mengen. Hunde, Schafe, Katzen, Schweine. „Viele hören deswegen auf“, sagt Reichert. „Zu meinem Hobby ist das Fach nicht geworden, aber es war okay.“ Was muss, das muss.

Wie bei Charly. Spritze. Tropf. Was gegen Übelkeit, was gegen Fieber und Schmerzen. Charly bäumt sich nochmal auf. Miau.

Reichert jobbte nebenbei in einer Tierklinik, arbeitete im Tierheim. Nach dem Studium ging es in die Tierklinik Marzahn, später zum Berliner Tiernotarzt, die Praxis „Bärenwiese“ öffnete als Ergänzung vor zwei Jahren.

Er ist häufig in der Nacht im Einsatz – und der Bereitschaftsdienst, der sich auch zu später Stunde um Berlins Fiffis und Bellos bemüht, wird gut angenommen. „Ich bin da sehr gut angepasst“, sagt er. „Die Nachtarbeit fällt mir nicht schwer.“ Im Bereitschaftsdienst hält sich Reichert für die Patienten bereit. Die wichtigste Regel: Kommt ein Notruf, muss er innerhalb von zehn Minuten im Auto sitzen.

Oft ist er in der Praxis, wartet auf Patienten. Behandlungszimmer, die Wände grün wie die Hoffnung, die Schränke weiß. Auf dem Tresen, verziert mit einem Bären mit verbundenem Fuß, steht eine Orchidee. Auch Reicherts Hund Humphrey ist häufig dabei – wie heute.

Charly ist verarztet, doch der nächste Patient wartet. Behandlungstisch abwischen und desinfizieren. Wuschel ist sieben Jahre alt, Kater, schwarz, ein ganz lieber. Vor einer Stunde war was Rotes in der Tränenflüssigkeit, sagt Jamila (18). Also: Tierarzt. Denn was muss, das muss.

Fieberthermometer. Wuschel zuckt mit keiner Wimper. „Der ist ja knallhart“, sagt Reichert. Leicht erhöhte Temperatur, der Stress, wahrscheinlich.

Im Haushalt leben noch zwei andere Katzen, sie zoffen sich gern. Offenbar hat Wuschel was abgekriegt. Reichert sagt: „Jetzt kriegst du schöne Disco-Augen.“ Er betäubt das Auge, träufelt Fluorescein hinein – es macht, im Schwarzlicht betrachtet, Verletzungen sichtbar. „Wenn da ein Riss in der Hornhaut wäre, würde die Stelle leuchten.“ Und sie leuchtet. Ein großer Defekt an der Hornhaut, sagt der Arzt. „Verdammte Axt“, sagt Anke (46), Jamilas Mama. „Sie glauben gar nicht, wie ich jetzt leide. Er ist doch mein Baby!“ Knapp sieben Jahre gehört Wuschel bereits zur Familie. Sie zogen ihn mit der Flasche auf. Für das Auge gibt’s Medizin. Was muss, das muss.

Tschüss, Wuschel! „Der war gut“, sagt Reichert. „Es gibt oft solche Aggro-Katzen, da kommt man überhaupt nicht ran.“

Ruhepause. Reichert sitzt im Foyer der Praxis auf dem Boden, ruht sich aus. Manchmal passiert gar nichts in einer Nacht, aber es gibt Nächte mit 10 oder 12 Fällen.

Hunde und Katzen kommen am häufigsten, aber auch Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel. Wellensittiche, die gegen Scheiben knallen, Hunde, die die Drogen ihrer Besitzer fressen. Auch Frettchen gab es schon – „und einmal habe ich eine Peking-Ente genäht“, erzählt er. „Als der Besitzer anrief, dachte ich, ich werde reingelegt.“

Nix besonderes. „Verrückt sind eher die menschlichen Sachen“, sagt Reichert. Bei Hausbesuchen erlebt er jedes Milieu, jeden Kiez. „Ich gehe in die intimste Privatsphäre der Leute, gerate in die unmöglichsten Konstellationen. Man sitzt dort auf der Couch, bekommt plötzlich das Leben der Menschen erzählt.“

Manchmal wird er mehr involviert, als er möchte, sagt er – aber: Was muss, das muss.

Telefon, klingeling. Eine Katze, es ist die dritte an diesem Abend. Baumschulenweg, Hausbesuch. Rosalie ist sieben Jahre alt und wartet zur Sicherheit lieber unter der Couch. Schon morgens fing sie an zu niesen, es rasselte beim Atmen. Frauchen Corinna (36) hat Angst, dass es eine Lungenentzündung ist. Nix gefressen, nix getrunken. Thermometer, 41 Grad. Ein massiver Infekt.

Corinna sagt zu Rosalie: „Wenn du nicht krank wärst, würdest du die Kuschelterroristin raushängen lassen.“ Aber Rosalie will nicht kuscheln, sie will nichts. Was muss, das muss. Infusion. Kurze Zeit später frisst Rosalie.

Am Auto, nach Mitternacht. „Ich würde gern schlafen“, sagt Reichert. Dann klingelt das Telefon. Klingeling. Ein Hund mit massivem Erbrechen. Reichert verschwindet in die Nacht. Was muss, das muss.

Die Bärenwiese zu Weihnachten & Silvester 2014

Die Feiertage stehen vor der Tür und so hat unsere Praxis Bärenwiese für Sie geöffnet:

  • 24. Dezember: 10 – 13 Uhr
  • 25. Dezember: 10 – 13 Uhr*
  • 26. Dezember: 10 – 13 Uhr*
  • 27. Dezember: 10 – 13 Uhr
  • 28. Dezember: 10 – 13 Uhr*
  • 29. Dezember: 8 – 13 Uhr / 16 – 20 Uhr
  • 30. Dezember: 10 – 13 Uhr / 16 – 20 Uhr
  • 31. Dezember: 10 – 13 Uhr
  • 01. Januar: 10 – 13 Uhr*
  • ab 2. Januar gelten wieder unsere normalen Öffnungszeiten

Der Tiernotarzt Berlin ist natürlich an allen Tagen rund um die Uhr zu erreichen: 0174 160 160 6

Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Adventszeit, besinnliche Weihnachten und einen tollen Start in das Jahr 2015!

Wir feiern Geburtstag!

2.Geburtstag

SEIT ZWEI JAHREN
FÜR IHR TIER IM DIENST!

Am 1. September 2012 haben wir die Praxis Bärenwiese
eröffnet und dort seitdem mehr als 3.000 Patienten betreut.

Für Ihr Vertrauen und Ihre Treue möchten wir
uns bedanken und unseren Geburtstag mit Ihnen feiern.

In der Woche vom 1. bis 7. September 2014 erhalten
alle Besucher unserer Praxis eine kleine Überraschung!
Außerdem verlosen wir unter allen Patienten im
Monat September einen Komplett-Checkup inklusive
Herz-Ultraschall sowie zehn Jahresimpfungen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, auch in
Zukunft für Sie und Ihr Tier vor Ort zu sein.

Ihr Team der Praxis Bärenwiese

Überraschung

Wir haben eine Überraschung für euch… mehr wird allerdings erst am Mittwoch verraten! Aber seid gewiss: wir freuen uns jetzt schon …

Ueberraschung FB


Wellensittich sucht zu Hause

Schon wieder ein Findling beim Tiernotarzt! Gesucht wird der Besitzer oder ein neuer Platz mit viel Freiflug und möglichst vielen Partner-Wellensittichen! Fundort war Adlershof am 19.08.2014 abends. Meldet euch gerne direkt bei uns in der Praxis. Danke!

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Toy Terrier sucht neues zu Hause!

Wir suchen dringend ein Zuhause für Timmy, einen 5 Monate alten Toy Terrier, der mit einer Fraktur des Ellenbogens bei uns abgegeben wurde! Die Operation wurde erfolgreich durchgeführt und Timmy ist ein freundlicher kleiner Kerl, der endlich eine Familie sucht!

Allerdings gibt es zwei Einschränkungen: nach der OP braucht er die nächsten 4 Wochen Boxenruhe und um die OP Kosten einigermaßen zu decken, müssen wir eine Schutzgebühr von 600 € erheben. Wenn euch das nicht abschreckt – meldet euch gerne direkt telefonisch bei uns in der Praxis Bärenwiese unter 030/23362627.

Wir drücken die Daumen, das Timmy bald ein neues schönes zu Hause hat…

Danke – euer Team Tiernotarzt & Bärenwiese

UPDATE 19.08.2014: Wir freuen uns ein neues schönes zu Hause für Timmy gefunden zu haben. Danke an alle für eure Hilfe!

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Oster-Öffnungszeiten

Ostern steht vor der Tür – und die Bärenwiese Praxis hat natürlich für euch geöffnet:

 

Karfreitag: 10-13 Uhr

Samstag: 10-13 Uhr

Ostersonntag: 10-13 Uhr

Ostermontag: 10-13 Uhr

Der Tiernotarzt ist an allen Tagen 24 Stunden für euch bereit – zu erreichen unter: 0174/ 160 160 6

 

Frohe Ostern wünschen wir euch allen – und lasst euch alle Schoko-Ostereier schmecken (damit euer Hund davon nix abbekommt…)

 

Achtung – Giftköder in Berlin – Was tun?

Wie jedes Frühjahr häufen sich auch dieses Jahr wieder die Giftköder in Berlin. Auch der Landestierschutzbeauftragte warnt vor vergifteten Leckli. Auch für Kinder ist das Gift eine große Gefahr – gerade zu Ostern, wenn in den Parks nach Ostereiern und Süßem gesucht wird.

Was ist zu tun, wenn euer Hund doch was gefressen hat? Und wie merke ich das? Wir haben es kurz für euch zusammengefasst:

Ob euer Hund etwas Giftiges gefressen hat merkt ihr je nach Gift sofort – es kann aber auch wenige Stunden oder Tage dauern.

Symptome: „starker Speichelfluss, Zittern, Apathie oder starke Aufregung, Schwäche, Kreislaufprobleme (Kollaps mit Bewusstlosigkeit), Erbrechen, Würgen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Blut im Erbrochenen, im Kot oder im Urin (bei Rattengift); außerdem können Atembeschwerden bis hin zur Atemnot auftreten oder Veränderung der Pupillen und der Mundschleimhaut.“

Was tun:

  • RUHE bewahren!
  • so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen oder anrufen.
  • ist euer Hund bewusstlos – auf die Seite legen und den Kopf so drehen, dass Speichel aus dem Maul laufen kann.
  • auf keinen Fall zum Erbrechen bringen!
  • keine Milch oder Öl geben – einige Gifte wirken dann noch schneller.
  • wenn von dem Köder noch etwas da ist – nehmt es mit. Dann kann der Tierarzt vielleicht herausfinden, was für ein Gift euer Hund aufgenommen hat und kann scheller reagieren.

Mehr Infos bekommt ihr hier oder beim Giftköder Radar könnt ihr gezielt nach eurer Nachbarschaft schauen.

Unter der Lupe…

Hundelaus

Nicht diese kleine Hundelaus war heute unser Patient… sondern der läusebefallene Hund, den wir aber schnell behandeln konnten. Der Vierbeiner sollte die kleinen blutsaugenden Störenfriede in gut 24 Stunden wieder los sein… Schon faszinierend, was man da unter dem Mikroskop so entdeckt!